Traumaberatung für Betroffene, Angehöhrige und Partner*innen

Über mich

Hallo, meine Name ist Markus Nau.

Ich bin Diplom Sozialpädagoge (FH), Master of Arts – Angewandte Ethik im Gesundheits- und Sozialwesen, Traumapädagoge / Traumafachberater i.A.

Ich bringe meine langjährige Erfahrung aus der geschlechterreflektierten Jugendarbeitarbeit, Männer- und Väterarbeit sowie meiner Lehrtätigkeit an Hochschulen, Fachakademie und in der Weiterbildung in die Beratung mit ein.

Traumafachberatung – Begleitung auf dem Weg zu mehr Stabilität und Selbstvertrauen

Manche Erfahrungen hinterlassen Spuren, die weit über den Moment hinaus wirken. Wenn belastende Erlebnisse nicht verarbeitet werden können, sprechen wir von einem Trauma. Dieses kann durch ein einmaliges, existenziell bedrohliches Ereignis entstehen – etwa einen Unfall oder eine Gewalterfahrung. Ebenso können wiederholte oder langandauernde Belastungen, wie beispielsweise sexualisierte Gewalt, körperliche oder seelische Misshandlung, Abwertung oder fehlende emotionale Geborgenheit, traumatische Folgen haben.
Die Auswirkungen eines Traumas sind vielfältig und individuell. Häufig zeigen sich unter anderem:

Selbstzweifel und ein geringes Selbstwertgefühl
Ängste bis hin zu Panikattacken
Anhaltende innere Übererregung oder emotionale Taubheit
Das Gefühl von Selbstunwirksamkeit
Beeinträchtigungen in Wahrnehmung und Konzentration
Misstrauen gegenüber anderen Menschen
Schwierigkeiten, Beziehungen einzugehen oder zu gestalten
Gefühle von Ausgrenzung und Isolation
Selbstverletzendes Verhalten
Essstörungen
Störungen im Körpererleben

Mein Angebot
Die Traumafachberatung bietet einen geschützten Raum, in dem Sie Ihre Erfahrungen in Ihrem Tempo verstehen und einordnen können. Ziel ist es, Stabilität zu entwickeln und Ihre eigenen Ressourcen zu stärken.
Im Mittelpunkt stehen dabei:
Psychoedukation: Verstehen, wie Trauma wirkt und welche Reaktionen darauf normal sind.
Stabilisierung: Entwicklung von Strategien für mehr innere Sicherheit im Alltag.
Selbstregulation: Erlernen von Techniken zur Emotions- und Stressregulation.
Förderung von Selbstwahrnehmung und Vertrauen in die eigenen Gefühle.
Begleitung und Unterstützung auf dem Weg in eine mögliche Traumatherapie.
Die Beratung ersetzt keine Psychotherapie, kann jedoch eine wichtige vorbereitende und begleitende Unterstützung darstellen.


Sie müssen den Weg nicht allein gehen.

Beratung für Angehörige, Partner*innen und Freund*innen von traumabetroffenen Menschen

Wenn ein Mensch ein Trauma erlebt hat, betrifft dies häufig auch sein nahes Umfeld. Angehörige, Partnerinnen und Freundinnen stehen oft vor vielen Fragen und fühlen sich im Umgang mit der Situation unsicher oder überfordert.


In der Beratung erhalten Sie verständliche Informationen zu Trauma und Traumatisierung. Ziel ist es, Verhaltensweisen traumabetroffener Menschen besser einordnen und verstehen zu können.


Gleichzeitig bietet die Beratung Raum für Ihre eigenen Gefühle und Gedanken. Die Belastungen, die durch das Trauma einer nahestehenden Person entstehen können, dürfen hier offen angesprochen werden. Gemeinsam können wir darüber sprechen, was die Situation bei Ihnen auslöst und welche Wege Ihnen helfen können, damit umzugehen.


Ein weiterer Schwerpunkt liegt darauf, individuelle Strategien im Umgang mit traumabezogenen Herausforderungen zu entwickeln – sowohl zum Schutz Ihrer eigenen Stabilität als auch zur Unterstützung der betroffenen Person.


Stabile und unterstützende Beziehungen können einen wichtigen Beitrag im Heilungsprozess traumabetroffener Menschen leisten. Eine wertschätzende Partnerschaft oder Freundschaft kann Sicherheit, Verständnis und Halt vermitteln. Die Beratung unterstützt Sie dabei, diese Rolle bewusst und gleichzeitig achtsam für sich selbst zu gestalten.

Skulptur: Peter Frisch

Beratung

Die Beratung biete ich im persönlichen Kontakt in München oder online an. Für einen Beratungstermin und die Kosten schreiben Sie mir bitte eine E-Mail.

nau@posteo.de